19.08.2018 Sonntag DLRG Kinderzeltlager 2018!

Das auch in diesem Jahr schon Monate vorher ausgebuchte Kinderzeltlager der Forster DLRG Jugend wurde am 11.08.18 von 26 Kindern freudig erwartet. Die Betreuer empfingen die Teilnehmer samstagmorgens am Bruchsaler Bahnhof, um von dort aus mit der Bahn an den Campingplatz Seewiese in Pfedelbach zu fahren. Dank des aus freiwilligen Helfern bestehenden Vortrupps, der einen Tag vorher anreiste, standen bei der Ankunft der Kinder die großen Schlafzelte schon bereit, um sie sogleich beziehen zu können. Während verschiedener Geländespielen konnten sich diese besser kennenlernen und sich auf die gemeinsame Woche einstimmen. Der Nachmittag verging wie im Flug, hungrig freuten sich die Teilnehmer auf leckere Steaks und Würstchen. Auf ein Lagerfeuer musste in diesem Jahr leider verzichtet werden, da aufgrund der trockenen Hitze der letzten Wochen Brandgefahr in der ganzen Umgebung herrschte.

Der nächste Tag ging früh los. Nach einem großen Frühstück wurden Lunchpakete vorbereitet, die Rucksäcke gepackt und der Spüldienst machte sich an die Arbeit. Begonnen wurde mit dem großen Funkspiel, bei welchem die Kinder in Gruppen über das Gelände laufen und mit Hilfe von Hinweisen über Funkgeräte zuerst einzelne Orte und zuletzt die Lokalisation ihres Schatzes herausfinden müssen. Die warmen Sommertemperaturen luden dazu ein, den weiteren Tag am See und Pool des Campingplatzes zu verbringen. Erschöpft kehrten Betreuer und Kinder für das Abendessen zum Zeltplatz zurück und nutzten die freie Zeit bis zum Schlafengehen für Spiel und Spaß.

Am Montag stand, bedingt durch das regnerische Wetter, der Besuch in einem Indoorspielplatz auf dem Programm, zu welchem die Kinder mit Privatautos geshuttelt wurden. Sehr zur Begeisterung von sowohl jung als auch alt, fand man vor Ort Trampoline, Rutschen, Klettertürme, Hüpfburgen und vieles mehr, die genug Möglichkeiten zum Toben und rennen boten. Zu schnell war der Nachmittag vergangen und es wurde Zeit, zurückzukehren. Der Abend wurde mit dem Spiel „der große Preis“ abgerundet, bei dem man in Quizfragen Punkte für sein Team sammeln konnte. Als es in die Zelte ging, bereiteten die Betreuer für die Kinder - wie man es aus dem letzten Jahr kannte - Wärmeflaschen aus den leeren Plastikflaschen für die doch ziemlich kühlen Nächte vor.

Der Dienstag hielt ideales Wanderwetter parat. Mit Proviant im Gepäck machte sich die Gruppe auf, zum Aussichtsturm am Limes zu wandern. Trotz gemischter Laune, was das Tagesprogramm betraf, erreichte man das etwa 4 km entfernte Ziel in der geplanten Zeit. Um die Wanderung etwas aufzupeppen, veranstalteten die Betreuer zwischendurch kleine Spiele und sorgten für musikalische Unterhaltung. Zurück auf dem Zeltplatz lernten die Teilnehmer in verschiedenen Stationen wichtiges über Erste Hilfe, Rettungsmittel, Knoten und richtiges Funken kennen.

Für den recht bewölkten Mittwoch war ein Spieltag am Platz geplant, der genügend Zeit für das bei den Kindern allseits bekannte und zugleich beliebte Patrouillenspiel bereit hielt. Bei diesem müssen die Kinder für ihre jeweilige Gruppe so viele Coins wie möglich aus den Verstecken sammeln und sich dabei von den patrouillierenden Betreuern nicht erwischen lassen. Bei Anbruch der Dunkelheit wurde dieses Jahr das Spiel nochmal umgekehrt gespielt.

Bei einem DLRG-Zeltlager soll natürlich das Schwimmen nicht zu kurz kommen und so ging es am letzten Tag, bei heißen Sommertemperaturen, in das Öhringer Freibad. Schön angelegt, bot dieser eine lange Wasserrutsche, Strudelbecken, ein Schwimmerbecken und – hier versammelten sich die Kinder am häufigsten - Sprungtürme an. Zurück am Zeltplatz erhielt jedes Kind ein Gruppenbild und einen Bilderrahmen, den es bemalen durfte, um eine Erinnerung an das Kinderzeltlager mit Heim nehmen zu können. Der krönende Abschluss der viel zu schnell vergangenen Woche bildete ein eigenes Open-Air-Kino.

Am Heimreisetag hieß es noch vor dem Frühstück: Koffer packen, Feldbetten zusammenklappen und die Zelte leerräumen. Glücklicherweise konnte bei trockenem Wetter zügig aufgeräumt, geputzt und abgebaut werden. Nachdem alles in den Autos verstaut war, ging es gegen Mittag zur Bushaltestelle, um zurück nach Bruchsal zu fahren und dort von den gespannten Eltern in Empfang genommen zu werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass eine tolle, spaßige und abenteuerreiche Woche zurückliegt. Hinter solchen Freizeiten steckt natürlich immer monatelange Planung, Organisation und Absprache. Besonderer Dank für ihre Mühe gilt hierbei den Organisatoren Chantal Längle, Gina Bolich, Alicia Jaeschke und Laura Schmitt. Danke auch an alle anderen Betreuer, für ihre tatkräftige Unterstützung. Bis zum nächsten Jahr!

Von: CM

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