Einsatzübungen am Wachdienstwochenende

Vergangenes Wochenende, Samstag 26.08.2017 und Sonntag, 27.08.2017, stellte die DLRG OG Forst wieder den Wachdienst für die Badegäste am Heidesee. Bei überwiegend tollem Sommerwetter bezog man Stellung auf der Wachinsel, wechselte sich mit Wachgängen rund um den Strand ab, fuhr Kontrollfahrten mit dem Einsatzboot oder beobachtete aufmerksam die Gäste im und am Wasser.

Glücklicherweise verlief das Wochenende beinahe ohne Zwischenfall, doch wie heißt es so schön: „wer rastet, der rostet“. Das dachten sich auch die Wachleiter, weshalb sie sich entschlossen, unangekündigte Übungen für ihre Einsatzkräfte durchzuführen.

Das erste Szenario sah wie folgt aus: Ein Schwimmer überschätzte die Wassertiefe nahe des Seeufers und setzte einen Kopfsprung an. Aufgrund des flachen Wassers zog er sich dabei eine Kopfplatzwunde zu. Die beiden nichtsahnenden DLRG-Einsatzkräfte wurden von einem Freund des „Patienten“ alarmiert und mussten sich nach einem kurzen Überblick über die Lage um die Erstversorgung der zu rettenden Person kümmern. Erst als der Patient mittels Spineboard und Rettungsboot sicher an Land gebracht wurde, war die Übung beendet.

Die zweite Übung am darauffolgenden Tag bot ein anderes Szenario: Hier machte ebenfalls ein Freund des „Patienten“ auf sich aufmerksam und führte die Wachgänger zu einer Person mit Atemnot, Schwindel, sowie starken, ausstrahlenden Schmerzen in der Brust, also Symptomen eines Herzinfarktes. Die Erstversorgung erfolgte mittels Sauerstoffgabe, Messen der Vitalzeichen und stabilisieren des Patienten bis zum Eintreffen der angeforderten Hilfskräfte. Nach Ende der Übungen wurde jeweils eine Nachbesprechung mit den Involvierten abgehalten.

Auch wenn der Spaß bei diesen Übungen nicht zu kurz kommen darf, dienten sie doch allen Wachkräften dem Lehrzweck, für reale Notfallsituationen möglichst gut gewappnet zu sein.